Zeitungspapier unter die Türe: Wie Sie Zugluft für 0 Euro stoppen

Zeitungspapier unter die Türe: Wie Sie Zugluft für 0 Euro stoppen
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Der kalte Wind pfeift unter deiner Tür, die Heizung läuft auf Hochtouren und die Stromrechnung klettert — vertraut, oder? Mir ist aufgefallen, dass viele sofort Produkte kaufen, dabei liegt eine Lösung direkt im Altpapierkorb. Lies das jetzt, bevor der nächste Frost kommt: Du kannst mit fast nichts spürbar Wärme halten.

Warum Zeitung unter der Tür oft unterschätzt wird

Zeitung ist dünn, aber clever gefaltet stoppt sie erstaunlich viel Luftzug. In meiner Praxis (ja, ich habe es ausprobiert) wirkte ein gerolltes Papier wie ein kleiner Damm gegen kalte Luft.

  • Günstig und verfügbar: Zeitung kostet dich effektiv nichts — Altpapier hat jeder.
  • Papier komprimiert und passt sich dem Spalt an, ähnlich wie ein Provisorischer Dichtungsstreifen.
  • Funktioniert besonders gut bei kleinen, gleichmäßigen Spalten unter Innentüren.
  • Nicht geeignet bei sehr großen Lücken oder bei außenliegenden Haustüren mit starker Windlast.

So stellst du es richtig an

Viele legen einfach eine flache Zeitung hin — das bringt wenig. Hier meine erprobte, einfache Methode:

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Schritt-für-Schritt: Die 3‑Minuten-Methode

  • Falte 3–4 Zeitungsseiten glatt aufeinander.
  • Rolle sie so fest wie möglich zu einer dicken „Wurst“.
  • Stecke die Rolle bündig unter die Tür, dort wo der Spalt am größten ist.
  • Wenn du willst, wickele die Rolle in eine Plastiktüte (z. B. von der letzten Lieferung) — kein Schmutz, kein Aufweichen bei Feuchtigkeit.
  • Teste: Eine kleine Kerze oder ein Feuerzeug vor die Tür hält die Flamme ruhig, wenn die Rolle dicht ist.

Praktischer Hack: Socke + Zeitung = stabiler Stopper

Das ist mein Lieblings-Trick für unebene Böden: Eine alte Socke füllen, nicht mit Reis, sondern mit zerknüllter Zeitung.

  • Fülle eine dicke Socke mit zerknüllten Seiten.
  • Knoten zumachen oder das Ende umkleben.
  • Die Socke liegt stabiler und rutscht weniger als eine nackte Papierrolle.

Was viele falsch machen — und warum das mehr kostet

  • Die Rolle zu locker lassen: Sie verliert schnell ihre Wirkung.
  • Nasse Zeitung verwenden: Papier saugt Feuchte, schimmelt und stinkt.
  • Direkt neben Kerzen oder Heizlüftern platzieren — Feuergefahr!
  • Bei Außen-/Haustüren das falsch anwenden: Starker Wind drückt die Rolle raus.

Wenn Zeitung nicht reicht — günstige Upgrades

By the way: Manchmal willst du eine längerfristige Lösung. In Deutschland findest du günstige Optionen im Obi, Bauhaus oder Hornbach — meist für 3–10 €.

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  • Schaumstoff-Dichtungsstreifen (Schaumstoff selbstklebend) — hält sauber und ist robust.
  • Fertige Türdichtungen oder „Draught excluder“ bei Aldi/Lidl ab etwa 5 €.
  • Textil-Schürzen (Türvorhänge) helfen zusätzlich gegen Kälte und sind in vielen Haushaltsmärkten günstig.

Kurze Sicherheitshinweise

  • Nie brennbare Wärmequellen abdecken.
  • Bei Mietwohnungen auf automatische Türschließer achten — nichts blockieren.
  • Regelmäßig kontrollieren, damit Papier nicht feucht wird.

Und jetzt für den letzten Feinschliff

Wenn du es stylischer willst: Rolle Zeitung, stecke sie in einen alten Kissenbezug und näht das Ende zu — sieht ordentlicher aus und hält länger. Ich habe das selbst gemacht: praktisch, warm und sieht nicht aus wie improvisiert.

Fazit: Für winzige Budgets ist Zeitung unter der Tür ein sofort wirksames Mittel gegen Zugluft. Es ersetzt nicht immer eine professionelle Abdichtung, aber für 0 € senkt es spürbar das Frösteln im Flur.

Was hast du schon probiert gegen Zugluft? Hast du eine Haushaltstricks, die besser funktioniert haben als Zeitung? Schreib es in die Kommentare — ich bin gespannt auf deine Erfahrungen.