Lorbeerblatt ins Mehl – das 100 Jahre alte Geheimnis gegen Speisemotten

Lorbeerblatt ins Mehl – das 100 Jahre alte Geheimnis gegen Speisemotten
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Speisemotten im Schrank sind nicht nur eklig — sie können ganze Packungen Mehl und Nüsse ruinieren. Ich habe es selbst erlebt: ein winziger Kokon und plötzlich fliegt dir ein Schwarm über die Küche. Jetzt ist die Zeit zu handeln, besonders wenn du in Deutschland Großpackungen kaufst oder Mehlvorräte für Kuchen backst.

Warum du das jetzt lesen solltest: Ich habe diesen Trick über Wochen getestet, mit dem Ergebnis, dass weniger Motten zurückkamen — und du brauchst dafür keinen teuren Fallen‑Kauf. Lies weiter, wenn du deinen Vorrat behalten willst.

Warum Motten gerade wiederkommen

Die meisten Speisemotten finden den Weg nicht über die Luft, sondern über verunreinigte Verpackungen oder bereits befallene Produkte.

  • Warme, feuchte Küchen (wie im deutschen Herbst/Winter durch Heizung) sind ideal für Eier.
  • Supermärkte verkaufen Mehl in großen Papierpackungen — perfekt für Mottenlarven.
  • Viele übersehen die Ecken im Vorratsschrank, dort nisten sich die Larven oft ein.

Wie Lorbeerblatt angeblich wirkt

Ich habe bemerkt, dass Lorbeerblätter stark riechen — für Menschen angenehm, für Motten irritierend. Die ätherischen Öle (z. B. Cineol) reduzieren die Wahrscheinlichkeit, dass Motten in die Nähe von Lebensmitteln kommen.

Lorbeerblatt ins Mehl – das 100 Jahre alte Geheimnis gegen Speisemotten - image 1

Wichtig: Wissenschaftliche Studien sind begrenzt, aber in meiner Praxis und bei vielen älteren Haushalten in Deutschland zeigt die Kombination Lorbeer + Sauberkeit Wirkung.

Konkreter 7‑Schritte‑Plan: So nutzt du Lorbeerblatt richtig

  • Schritt 1: Kontrolle — Lege alle Packungen auf den Tisch und überprüfe auf Larven, Fäden oder Gespinste.
  • Schritt 2: Befallene Produkte wegwerfen oder in den Biotonnen entsorgen (nicht in der Küche lagern).
  • Schritt 3: Neu gekaufte Mehlpackungen 48 Stunden einfrieren (-18°C reicht), um Eier abzutöten.
  • Schritt 4: Regale ausräumen, gründlich absaugen (Ecken nicht vergessen) und mit heißem Wasser oder Essig abwischen.
  • Schritt 5: Mehl und trockene Ware in luftdichte Glas- oder Metallbehälter umfüllen.
  • Schritt 6: Jeweils 1–2 getrocknete Lorbeerblätter in jeden Behälter legen oder ein Blatt in die Ecke des Regals stecken. Blatt monatlich erneuern.
  • Schritt 7: Zur Überwachung eine Pheromonfalle in den Schrank legen — erhältlich bei OBI, Bauhaus oder online.

Praxis‑Tipp aus meiner Küche

Ich lege die Lorbeerblätter nicht direkt ins Mehl, sondern oben auf das Glas oder unter den Deckel. So vermeidest du, dass Lorbeerkrümel ins Mehl gelangen — Geschmack war nie ein Problem, aber sauberer ist es so allemal.

Was du nicht tun solltest

  • Du musst nicht tonnenweise Blätter reinwerfen — ein Blatt reicht oft.
  • Keine starken Chemikalien direkt neben Lebensmitteln verwenden.
  • Nicht einfach befallene Packungen nur zurück in den Schrank stellen — das verbreitet die Eier.

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Extra‑Tricks, die ich getestet habe

  • Cloves (Nelken) zusammen mit Lorbeer: intensivere Geruchsmischung, die Motten zusätzlich abhält.
  • Gläser mit Gummidichtung (z. B. Einmachgläser): deutlich weniger Nachfall.
  • Pheromonfallen: schnell sichtbar, ob noch Weibchen aktiv sind.
  • Regelmäßig nachkaufen? Kaufe Mehl in kleinen Mengen bei Lidl, Rewe oder Aldi — besser frisch als lang lagern.

Übrigens: Eine Packung getrockneter Lorbeerblätter kostet in Deutschland meist unter 2 € — deutlich günstiger als ständige Neuanschaffungen von Lebensmitteln.

Der Haken und wie du ihn vermeidest

Der Haken ist, dass Lorbeerblatt kein Ersatz für Sauberkeit ist. Wenn du die Eier nicht entfernst, hilft auch der stärkste Duft nur kurzfristig.

Deshalb mein Rat: Sauber machen, umfüllen, einfrieren, dann Lorbeerblatt als Schutzschicht nutzen. Die Kombination macht’s.

Hast du Lorbeerblatt schon gegen Motten ausprobiert — oder einen besseren Trick? Schreib mir deine Erfahrung oder ein Foto aus deinem Vorratsschrank.