Klempner warnen: Niemals dieses Öl ins Rohr gießen

Klempner warnen: Niemals dieses Öl ins Rohr gießen
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Der Abfluss riecht muffig, und du schüttest schnell die Pfannenreste weg? Schon ein Esslöffel Fett kann reichen, um ein Rohrproblem zu starten — und zwar sofort. Lies das jetzt, bevor die Heizperiode mit Braten und Frittieren losgeht: Reparaturen kosten in Deutschland schnell 150–500 € und mehr.

Was mit dem Rohr passiert, wenn Öl hineinfließt

Ich habe bemerkt (I noticed…), dass viele beim Spülen denken: „Ist doch nur ein bisschen Öl.“ Falsch.

Öl und Fett kühlen in der Leitung ab, verbinden sich mit Speiseresten und bilden klebrige Klumpen — sogenannte Fettbergchen. Diese wachsen, fangen Haare und Essensreste ein und blockieren Rohre wie Kaugummi einen Abfluss.

  • Fett erstarrt, verstopft Rohre: Selbst bei warmem Wasser verklumpt es weiter.
  • Geruchsbelästigung und Motten-/Rattenbefall im Haus- und Kanalbereich.
  • Höhere Kosten: Notdienst, Austausch von Rohrleitungen, aufwändige Kanalsanierung.

Warum Küchenöl schlimmer ist, als du denkst

Viele overlook… (Many overlook…) die Tatsache, dass Pflanzenöl, Butter, Schmalz und sogar Margarine nicht „wegspülen“.

Stell dir das Rohr wie einen Fluss mit einem Kaffeefilter vor: Öl klebt an den Wänden, wenn genug dran ist, ist der Fluss blockiert. Das ist nicht nur ein einzelner verstopfter Siphon — es kann bis zur öffentlichen Kanalisation gehen.

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Konkrete Folgen in Deutschland

  • Rechnungen vom Klempner: Anfahrt + Stundensatz = schnell dreistellig.
  • Kommunale Einsätze für Reinigung des Kanals können an die Anwohner weitergegeben werden.
  • Bei unsachgemäßer Entsorgung drohen Bußgelder (je nach Kommune).

Gängige Mythen — und was Klempner wirklich sagen

Mythos: „Heißes Wasser wegspritzen und fertig.“

Die Wahrheit: Heißes Wasser löst kurzfristig, aber sobald es abkühlt, setzt sich das Fett wieder fest. In my practice (In meiner Recherche und bei Gesprächen mit Klempnern) habe ich gesehen, wie das genau so wieder zum Rückstau führte.

  • Mythos: Backpulver + Essig räumt alles. → Hilft bei Kalk, nicht bei Fett.
  • Mythos: Chemische Rohrreiniger sind die Lösung. → Können Rohre schädigen und sind gefährlich.

Sofort-Handlungsplan: Was du jetzt tun kannst (Schritt für Schritt)

Wenn Fett schon im Abfluss ist, probiere zuerst diese schonenden Maßnahmen:

  • Spüle nicht weiter mit heißem Wasser.
  • Gieße eine große Menge Spülmittel in den Abfluss und lasse heißes (nicht kochendes) Wasser laufen — Spülmittel emulgiert Fett vorübergehend.
  • Benutze Saugglocke (Pömpel) — oft hilft mechanischer Druck besser als Chemie.
  • Bei tieferen Verstopfungen: Rufen statt riskieren — ein Klempner mit Spirale (Kamera) findet die Ursache.

Wie du gebrauchtes Öl richtig entsorgst — ein echter Life-Hack

Das funktioniert besser als „einfach in die Mülltonne kippen“ oder „in den Abfluss“:

  1. Lass das Öl abkühlen.
  2. Fülle es in eine alte Glasflasche oder PET-Flasche — kleine Mengen kannst du mit Küchenpapier oder Kaffeesatz binden.
  3. Gefriertrick: Bei großen Mengen in den Gefrierschrank stellen, dann wie festen Block in die Restmülltonne geben.
  4. Oder: Zum Wertstoffhof bringen — viele kommunale Recyclinghöfe nehmen Speiseöl an (einfach vorher auf der Website deiner Stadt prüfen).

Praktischer Tipp: Sammle in einem leeren Marmeladenglas nach jedem Braten das Öl. Wenn es voll ist, entsorgst du es auf einmal korrekt — sauber, geruchsarm und ohne Risiko für die Rohre.

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Vermeide diese Fehler sofort

  • Nie: Motoröl-Container im Supermarkt für Speiseöl benutzen — diese sind oft nur für Altöl (Auto) gedacht.
  • Nie: Ständig chemische Rohrreiniger verwenden — sie fressen Dichtungen und führen später zu teureren Schäden.
  • Nie: Große Fettmengen über den Bioabfall entsorgen — das stört die Kompostierung.

Was Klempner in Deutschland am häufigsten reparieren

Die Liste ist lang, aber am schmerzhaftesten sind:

  • Siphons, die ausgebaut und gereinigt werden müssen.
  • Rohrabschnitte, die ersetzt werden müssen, weil Fett zu Korrosion geführt hat.
  • Komplette Kanalspülungen durch die Stadt bei großen Fettansammlungen.

Übrigens, in kälteren Monaten werden solche Probleme öfter gemeldet — in der Weihnachtszeit mit Braten und Frittieraktionen steigt die Fallzahl merklich.

Zum Mitnehmen

Fett gehört nicht in den Abfluss. Punkt. Einfach sammeln, abkühlen, sicher entsorgen — das spart Nerven, Geld und Ärger mit dem Vermieter oder der Stadt.

Und jetzt deine Meinung: Hast du schon mal Fett in den Abfluss gegossen oder einen Klempner deswegen gebraucht? Wie hast du das Problem gelöst? Schreib es unten — ich bin neugierig auf eure besten (oder schlimmsten) Geschichten.