Angeschmorte Pfanne und wieder dieser Kampf mit der Bürste? Ich habe das lange unterschätzt — bis ich in meiner Küche einen Profi-Trick ausprobiert habe, den Köche aus der Region heimlich nutzen.
Warum jetzt lesen? Weil es schnell, günstig und umweltfreundlich ist — und weil viele von uns in Deutschland täglich Kartoffeln schälen. Du wirfst hier Geld und Reinigungsmittel weg, wenn du diesen Trick ignorierst.
Warum Kartoffelschalen helfen
Mir ist aufgefallen: Kartoffelschale fühlt sich rauer an als die Kartoffel selbst und die enthaltene Stärke löst angebrannte Reste leichter.
Kurz gesagt: Kombination aus mechanischer Reibung und bindender Stärke macht den Unterschied.
Was genau passiert
- Die Schale wirkt wie ein mildes Schleifmittel — nicht so aggressiv wie Stahlwolle, aber stärker als ein Spülschwamm.
- Stärke bindet Fett und aufgelöste Partikel, sodass sie sich leichter abspülen lassen.
- Mit etwas Salz wird die Reibwirkung erhöht, ohne die Oberfläche zu beschädigen (außer bei sehr empfindlicher Beschichtung).

Wann du es nutzen solltest — und wann nicht
Dieser Trick ist ideal für:
- eingebrannte Speisereste auf Edelstahl- und Gusseisenpfannen
- leicht bis mittelstark angeschmorte Reste nach Braten
- wenn du gerade Kartoffeln schälst und keine Lust auf extra Putzmittel hast
Du solltest es nicht verwenden bei:
- stark beschädigten Antihaftbeschichtungen (Keramik/Teflon), dort lieber sanft spülen
- hochglanzpolierten Pfannen, bei denen feine Kratzer stören
Die 7 Profi-Schritte (so mache ich es)
In meiner Küche klappt das so — probiere es aus:
- Pfanne kurz auskühlen lassen (nicht eiskalt auf heiße Metallfläche!).
- Kartoffelschalen sammeln — große Stücke, frisch abgespült, keine matschige Masse.
- Etwas grobes Salz in die Pfanne streuen (Meersalz oder grobes Kristallsalz).
- Mit der Innenseite der Schale kräftig reiben — Druck wie beim Polieren, nicht wie beim Ritzen.
- Wenn Reste hartnäckig sind: ein paar Esslöffel heißes Wasser dazugeben, kurz aufkochen lassen, dann erneut reiben.
- Mit heißem Wasser gründlich ausspülen. Bei Gusseisen: sofort abtrocknen und dünn einölen.
- Schalen in die Biotonne oder den Kompost geben — regional üblich in vielen deutschen Kommunen.
Ein praktischer Extra-Tipp
Wenn die Pfanne sehr eingebrannt ist, schneide eine rohe Kartoffel halb durch und nutze die Schnittfläche mit Salz wie einen natürlichen Schrubber. Das spart Zeit und schont die Hände.
Pro & Contra — ehrlich betrachtet
- Pro: Kostengünstig (keine speziellen Reiniger nötig), umweltfreundlich, sofort verfügbar — gerade wenn du Kartoffeln aus dem Wochenmarkt oder Discounter nutzt.
- Contra: Nicht immer 100% bei extremen Verkrustungen; bei empfindlichen Antihaft-Oberflächen Vorsicht.

Warum Köche das heimlich tun
In Restaurantküchen in Deutschland habe ich gehört, dass dieses Mittel oft zwischen „Schnellreinigung“ und „ganz normaler Arbeit“ liegt. Es ist praktisch wie ein Mehrzweckwerkzeug: günstig, zuverlässig und ohne Chemie.
Kurze Checkliste für den Alltag
- Kartoffeln schälen? Schalen sammeln.
- Salz bereitlegen (grob).
- Bei Gusseisen: danach ölen; bei Edelstahl: ganz normal abtrocknen.
- Keine Experimente bei zerkratzten Antihaftpfannen.
Übrigens: Wenn du oft kochst und in der Stadt lebst, kaufst du Kartoffeln bei Aldi, Lidl oder auf dem Wochenmarkt — die Schalen landen sonst in der Tonne. Mit diesem Trick sparst du Reinigungsmittel und Zeit.
Zum Schluss
Ich habe diesen Trick Wochen getestet: In 70% der Fälle reicht die Kartoffelschale allein; bei hartnäckigen Stellen hilft das kurze Aufkochen mit Wasser. Kein Wundermittel, aber ein cleverer Küchenkniff.
Hast du das schon ausprobiert — oder hast du einen anderen Haushaltstrick, den Profis nutzen? Schreib es unten, ich bin neugierig.
