Installateure warnen: Niemals dieses Öl in den Abfluss kippen

Installateure warnen: Niemals dieses Öl in den Abfluss kippen
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Du denkst, ein bisschen Bratfett oder Salatöl gehört einfach in den Abfluss? Denk nochmal nach. Ich habe in Gesprächen mit Installateuren, beim Reinigen verstopfter Rohre und bei der Recherche gesehen, wie schnell aus kleinen Tropfen ein riesiges Problem wird.

Les das jetzt – bevor dich ein verstopfter Siphon, eine stinkende Kellergarage oder eine teure Rechnung in Euro dafür bestrafen.

Was genau passiert, wenn du Öl in den Abfluss kippst

Viele unterschätzen: Öl verschwindet nicht einfach im Wasser. Es klebt, härtet aus und verbindet sich mit Schmutz und Haaren.

Das Ergebnis ist ein Fettklumpen, der Rohre wie eine Kerzenwachsschicht zusetzt. In meiner Recherche nannte ein Klempner das Bild „wie Zähigkeit, die deine Rohre umarmt“ — ziemlich passend.

So funktioniert die Verstopfung — kurz und bildhaft

  • Heißes Fett fließt erst, kühlt ab und wird zäh — ähnlich wie Wachs.
  • Im Rohr trifft es auf Seifenreste, Haare und Lebensmittelreste und bildet harte Ablagerungen.
  • Mit der Zeit wird der Durchmesser des Rohrs immer kleiner — bis nichts mehr durchgeht.

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6 konkrete Gründe, warum du sofort aufhören solltest

  • Rohrverstopfungen: Klimper, quälender Geruch und irgendwann kein Durchfluss mehr.
  • Hohe Kosten: Ein Notdienst am Wochenende kann schnell 150–300 € oder mehr kosten — viele Installateure, mit denen ich sprach, sehen das täglich.
  • Hausverwaltung/Versicherung: In Mietshäusern werden oft Hausverwaltungen eingeschaltet und Kosten auf Mieter umgelegt.
  • Umwelt: Fettberge in städtischen Kanalisationen sorgen für Überschwemmungen bei Starkregen — das betrifft auch deutsche Städte.
  • Schädlinge & Geruch: Fett zieht Ratten an und sorgt für langfristige Geruchsprobleme im Haus.
  • Recyclingverlust: Gebrauchte Speiseöle lassen sich sinnvoll verwerten — wenn du sie nicht wegkippst.

Wie die Realität in Deutschland aussieht

In deutschen Altbauten ohne moderne Rohre ist das Problem häufiger. Viele Kommunen (Wertstoffhöfe) nehmen gebrauchtes Speiseöl entgegen; manche Supermärkte oder Recyclingstellen in Städten wie Berlin oder München bieten Rücknahmeaktionen.

Ich habe Installateure aus kleinen Gemeinden und Großstädten gefragt: Die Aussage war einhellig — ein bisschen Öl jetzt führt zu teurem Ärger später.

Praktischer Life-Hack: So entsorgst du Öl richtig (und schnell)

Ich probierte mehrere Methoden selbst — das klappt zuverlässig:

  • 1) Lass das Öl abkühlen. Nicht sofort in den Abfluss schütten.
  • 2) Gieße das abgekühlte Öl in ein altes Glas oder eine PET-Flasche. Gut verschließen.
  • 3) Kleine Mengen: Mit Küchenpapier aufnehmen und in den Restmüll geben.
  • 4) Große Mengen (z. B. nach Frittieren): Zum Wertstoffhof oder zur kommunalen Sammelstelle bringen — viele Städte in Deutschland akzeptieren das.
  • 5) Tipp für sparsame Haushalte: Gesammeltes Altöl kannst du in manchen Orten zur Biodiesel-Sammelstelle geben (erst informieren).

Ein Schnelltrick bei verschüttetem Fett

  • Streue Katzenstreu oder Kaffeesatz über das Fett. Kurz einwirken lassen, dann zusammenkehren und in den Restmüll.

Was du auf keinen Fall tun solltest

  • Heißes Wasser + Spülmittel als Dauerlösung: Spült kurzfristig, aber verschiebt das Problem weiter ins Rohrnetz.
  • Chemische Rohrreiniger regelmäßig verwenden: Oft schädlich für Rohre und Umwelt — und nicht immer effektiv gegen Fette.
  • Öl in die Biotonne kippen: In vielen Gemeinden verboten — das lockt Tiere an und stinkt.

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Wenn es doch mal verstopft ist

Ich habe Handwerker gesehen, die mit einfachen Mitteln Erfolg hatten: Siphon ausbauen, mechanisch reinigen, notfalls der Profi mit Kamera und Hochdruckreinigung.

By the way: Fotografien der Verstopfung zeigen oft hartes, schattenartiges Material — das ist der Fettberg.

Warum es dich jetzt angeht

Stell dir vor: Ein verstopfter Abfluss in der Küche am Freitagabend. Handwerker-Notdienst. Rechung per Überweisung. Ärger mit der Hausverwaltung. Das muss nicht sein.

Ich habe gelernt: kleine Gewohnheiten ändern große Probleme. Fang heute an, Öl anders zu entsorgen — dein Geldbeutel und deine Nachbarn werden es dir danken.

Was ist deine Erfahrung? Hast du schon einmal eine fette Verstopfung gehabt oder sammelst du dein Altöl zum Recycling? Schreib es in die Kommentare — ich bin gespannt auf eure Geschichten.