Kennst du das Gefühl, wenn beim Schieben des Stuhls plötzlich dieser fiese Kratzer auf dem Parkett erscheint? Ich habe das immer wieder erlebt — bis ich einen simplen Tape-Trick ausprobiert habe, der tatsächlich funktioniert.
Warum du das jetzt lesen solltest: Gerade im Winter, wenn die Luft trocken wird und das Parkett empfindlicher ist, zählt jeder Schutz. Ich erkläre kurz, welche Bänder taugen, wie du sie richtig anbringst und welche Fehler du vermeiden musst.
Warum Klebeband oft besser ist als sofort neue Gleiter zu kaufen
Viele übersehen, dass einfache Lösungen oft am schnellsten helfen. Ich habe kleine Experimente gemacht: Manche Filzgleiter rutschten, andere hinterließen Ränder. Klebeband ist günstig, passt sich jeder Form an und du kannst es sofort ersetzen.
- Preis: Ein Rollenpreis von 2–5 € (bei OBI, Hornbach, Bauhaus oder Amazon.de) spart dir teure Fachprodukte.
- Schnell: In Minuten angebracht — ideal für Mietwohnungen oder WG-Zimmer.
- Variabel: Funktioniert für Metall-, Holz- und Kunststoffbeine.
Was ich anfangs falsch gemacht habe
Ich habe normales Paketband verwendet — großes Mist. Kleberreste, unsaubere Kanten, Rutschen. Nach ein paar Tests habe ich bessere Optionen entdeckt und gelernt, wie man Klebereste vermeidet.

Welche Klebebänder & Alternativen du in Deutschland leicht findest
Nicht jedes Band ist gleich. In meiner Praxis haben sich drei Typen bewährt:
- Gewebeband / Gaffer-Tape (z. B. tesa Allround Cloth): Sehr robust, hinterlässt kaum Rückstände bei ordentlicher Entfernung.
- Malerkrepp / Abdeckband: Schwächerer Kleber, gut für empfindliche Oberflächen, aber weniger langlebig.
- Selbstklebende Filzstreifen: Professioneller Look, teurer, aber direkt für den Zweck gedacht.
Mein überraschendster Fund: Gaffer-Tape ist oft der beste Kompromiss zwischen Halt und rückstandsarmer Entfernung — vorausgesetzt, du bringst es korrekt an.
So machst du es richtig: Schritt-für-Schritt Life Hack
Ich habe diesen Ablauf in mehreren Wohnungen getestet — er ist simple und wirkt zuverlässig.
- Reinigen: Stuhlbein und Boden kurz abwischen — kein Schmutz, kein Staub.
- Zuschneiden: Klebe kleine Quadrate von ca. 3×3 cm (bei dicken Beinen größer) oder längliche Streifen schneiden.
- Falten: Für extra Dämpfung das Band doppelt nehmen und zu einem Päckchen falten. Du kannst innen eine dünne Filzschicht legen.
- Anbringen: Fest andrücken, Kanten glatt streichen. Prüfe die Höhe, damit der Stuhl nicht wackelt.
- Testen: 24 Stunden benutzen, dann nochmal kontrollieren. Bei Abnutzung erneuern.
Zusätzliche Profi-Tipp
- Für rutschige Böden: Unter das Tape eine sehr dünne Schicht Gummi- oder Antirutschband kleben.
- Bei Mietwohnungen: Malerkrepp zuerst als Schutzfolie, dann Gaffer oben drauf — reduziert Klebereste beim Entfernen.
- Parkettschonung bei Heizperioden: Wechsel das Tape öfter, weil trockene Luft den Kleber stärker anhaften lässt.
Fehler, die schnell passieren — und wie du sie vermeidest
Ich habe diese klassischen Fehler oft gesehen:

- Zu großes Stück schneiden → bleibt sichtbar und löst sich an Kanten.
- Direkt auf unhygienischen Boden kleben → Schmutz bindet, es gibt Abrieb.
- Ein Tape mehrere Monate lassen → Kleber greift manchmal die Oberfläche an.
Mein Rat: Wechsel das Tape alle 4–8 Wochen bei täglicher Nutzung — so vermeidest du Ablagerungen und Überraschungen beim Entfernen.
Wenn Klebeband nicht reicht: schnelle Alternativen
Manchmal ist Tape nur eine Übergangslösung. Kaufen in Deutschland leicht:
- Möbelgleiter selbstklebend (im Baumarkt oder IKEA, ab ~3–10 €)
- Filzpads zum Aufkleben (günstig bei Rossmann oder dm)
- Gummisohlen oder Möbelfüße zum Schrauben (bei Hornbach, langlebig)
Fazit — kurz und ehrlich
Klebeband ist kein kosmetisches Gimmick: Es ist ein schneller, günstiger Schutz für dein Parkett, besonders in Mietwohnungen oder bei kurzfristigem Bedarf. Ich habe es jahrelang als Erste-Hilfe-Lösung benutzt — und es hat mir einige Herzinfarkte beim Anblick neuer Kratzer erspart.
Hast du das schon probiert — oder hast du einen noch besseren Trick gegen Kratzer? Schreib unten deine Erfahrung.
