Elektriker warnen: Diese eine Steckdose kostet Sie 400 Euro im Jahr

Elektriker warnen: Diese eine Steckdose kostet Sie 400 Euro im Jahr
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Hast du schon mal nachgerechnet, wie viel eine einzelne, ständig belegte Steckdose dein Konto leerfressen kann? Ich habe das oft erlebt: ein unauffälliger Stecker im Flur oder Keller — und am Jahresende brennt das Konto. Lies das jetzt, sonst zahlst du womöglich weiter stillschweigend.

Warum diese Steckdose das Problem ist

In meiner Praxis sehe ich immer wieder gleiche Fälle: Geräte, die 24/7 laufen oder im Standby bleiben — Router, alte Kühlschränke, Aquarienheizer, LED-Deko-Lampen. Viele übersehen, dass schon ~100 Watt Dauerverbrauch schnell teuer werden.

Ein Gerät mit nur 100 W, das ständig eingeschaltet ist, kann bei deutschen Strompreisen leicht rund 400 € pro Jahr kosten. Das ist kein Fehler im Konto, sondern Physik plus Tarif.

Einfacher Rechenweg (so habe ich es getestet)

  • 100 Watt = 0,1 kW
  • 0,1 kW × 24 Stunden × 365 Tage = ≈ 876 kWh pro Jahr
  • Bei ~0,45 €/kWh (typischer Haushaltstarif) → 876 × 0,45 ≈ 394 €

Übrigens: Strompreise schwanken, aber die Größenordnung bleibt — und 100 Watt sind schneller erreicht, als du denkst.

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Die üblichen Verdächtigen

  • Alte Gefriertruhe im Keller (läuft ständig)
  • Aquarium- oder Terrarienheizer
  • Server / NAS / alter PC, der nie aus ist
  • Außen- oder Deko-Beleuchtung, die Tag und Nacht brennt
  • Elektrische Zusatzheizungen im Bad / Handtuchwärmer

Wie es sich anfühlt

Stell es dir wie ein kleines Loch im Boot vor: täglich tropft Geld weg, kaum hörbar. Ich habe Kunden gehabt, die dachten, die Rechnung sei „höher dieses Jahr“ — bis wir die Steckdose entdeckten.

Konkrete Schritte: So findest du die teure Steckdose (Life-Hack)

Messe zuerst den Verbrauch 24 Stunden lang. Das ist der einzige Weg, um sicher zu sein.

  • Kaufe oder leihe ein Energie-Messgerät (bei MediaMarkt, Conrad, Obi, Hornbach oder Amazon).
  • Steck das Messgerät zwischen Steckdose und Gerät für 24 Stunden.
  • Notiere kWh und multipliziere mit deinem Tarif (auf der letzten Stromrechnung zu finden).
  • Wenn der Betrag hoch ist: kurzzeitig ausschalten, alternativ Zeitschaltuhr oder smarten Zwischenstecker verwenden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung (so habe ich es gemacht)

  • 1. Messgerät kaufen/ausleihen (20–40 €).
  • 2. Gerät 24 Stunden messen — am besten an einem „normalen“ Tag.
  • 3. Messergebnis notieren: kWh × Preis/kWh → Euro/Jahr.
  • 4. Wenn >50 €/Jahr: Maßnahmen planen (austauschen, Zeitschaltuhr, smart plug).
  • 5. Bei Unsicherheit: Elektriker fragen — Sicherheitsprobleme können versteckte Mehrkosten erzeugen.

Was du sofort tun kannst

  • Unplugpen: Geräte abziehen, die du selten nutzt.
  • Zeitschaltuhr nutzen: für Außenbeleuchtung oder Heizlüfter.
  • Smart Plug mit Verbrauchsanzeige: Kontrolle per App, oft günstiger als neue Geräte.
  • Altgerät ersetzen: Ein neuer Kühlschrank oder Gefrierschrank kann sich über Jahre rechnen — in Deutschland oft mit Förderprogrammen.

Ein typischer Tipp: Wenn ein Gerät mehr als 50–100 € pro Jahr kostet, lohnt ein Austausch oder eine automatische Abschaltung.

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Strom sparen ohne Drama

Du brauchst keine Angst davor, alles auszuschalten — aber Kontrollieren hilft. In deutschen Haushalten mit Home-Office, Servern oder zusätzlicher Gefriertruhe häufen sich solche versteckten Kosten.

Und jetzt das Interessanteste: Kleine Investitionen (Messgerät, Zeitschaltuhr, smarter Zwischenstecker) zahlen sich oft schon im ersten Jahr aus.

Kurzes Fazit

Ich habe gesehen, wie ein abgeschalteter Stecker Kunden mehrere hundert Euro pro Jahr sparte. Eine unauffällige Steckdose kann wirklich 400 € pro Jahr bedeuten — wenn ein ~100 W-Gerät dauerhaft daran hängt.

Welche Steckdose in deiner Wohnung würdest du als erstes prüfen? Schreib kurz, was du gefunden hast — die besten Tipps poste ich dann zusammen.