Lorbeerblätter im Mehl: Der 100 Jahre alte Trick gegen Lebensmittelmotten

Lorbeerblätter im Mehl: Der 100 Jahre alte Trick gegen Lebensmittelmotten
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Du findest plötzlich kleine Gespinste in Mehl oder Müsli — und hast diese lauernden Lebensmittelmotten satt. Das Problem verschwindet nicht von allein: Motten legen Eier, und ein vergessener Vorratsbeutel wird zur Brutstätte.

Ich habe das selbst getestet: Mit einem simplen Lorbeerblatt im Glas ließ sich die Zahl der neuen Falter deutlich senken. Lies weiter, weil es schneller, billiger und weniger eklig ist als die meisten Sprays.

Warum Lorbeerblätter das alte Hausmittel sind

Viele übersehen, dass Gewürze nicht nur aromatisieren, sondern auch kommunizieren — für Insekten. Lorbeer enthält ätherische Öle (z. B. Cineol), die Motten stören.

  • Geruch blockiert die Orientierung der Motten und reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass sie Eier in Deinem Mehl ablegen.
  • In der Vergangenheit nutzten Landwirte und Hausfrauen Lorbeer in Getreidespeichern — kein Zufall, sondern Praxis.
  • In Deutschland bekommst Du kräftige, trockene Lorbeerblätter günstig im REWE-, Edeka- oder im türkischen Supermarkt.

Wie das wirkt — kurz und handfest

Das Lorbeerblatt wirkt wie ein Geruchsvorhang: Es schreit nicht „Gift“, sondern macht die Umgebung für Motten unattraktiv. Das heißt: abschrecken statt töten.

Lorbeerblätter im Mehl: Der 100 Jahre alte Trick gegen Lebensmittelmotten - image 1

So setzt Du Lorbeerblätter richtig ein (mein Test)

Ich habe mehrere Gläser Mehl gleichzeitig getestet. Ein Glas mit Lorbeerblatt, ein Glas ohne — über Wochen war der Unterschied sichtbar.

  • Nutze pro ~500 g Mehl 1–2 getrocknete Lorbeerblätter.
  • Lege das Blatt oben ins Schraubglas oder Baumwollbeutel; es sollte nicht feucht werden.
  • Wechsele das Blatt alle 8–12 Wochen, oder wenn der Geruch stark nachlässt.
  • Kaufe Blätter im 20–50 g Pack — das kostet in Deutschland oft nur ein paar Euro.

Meine Schritt-für-Schritt-Anleitung

  • Schritt 1: Einkauf — getrocknete Lorbeerblätter im Supermarkt oder Bioladen.
  • Schritt 2: Neue Vorräte kurz einfrieren (48 Stunden bei -18 °C) — das tötet bereits vorhandene Eier.
  • Schritt 3: Trocken lagern: Mehl in dicht schließende Glas- oder Metallbehälter füllen.
  • Schritt 4: Ein Lorbeerblatt oben drauflegen; Deckel schließen. Fertig.

Was Lorbeer nicht kann — und was Du unbedingt tun musst

But there’s a nuance: Wenn Du schon Motten fliegen siehst, reicht ein Blatt allein nicht. Das Blatt verhindert Neuanlagerungen, aber beseitigt bestehende Larven nicht vollständig.

  • Bei starkem Befall: Schränke ausräumen, Regale absaugen, Ritzen reinigen.
  • Infizierte Produkte wegwerfen — vor allem altes Vogelfutter, Nüsse oder Körner.
  • Hartnäckig: Tiefkühlbehandlung (−18 °C, 3–4 Tage) für wiederverwendbare Vorräte.

Weitere natürliche Helfer (kurz)

  • Zedernholz: gut in Schubladen, aber teuer.
  • Nelken/Lavendel: ergänzend, besonders in Schuh- oder Kräuterschubladen.
  • Fallen mit Pheromonen: fängt Männchen — gute Ergänzung bei akuter Plage.

Praktischer Tipp: Der Lorbeer-Mix für die Küche

Mein persönlicher Hack, den ich beim Aufräumen in meiner Küche benutze:

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  • Mische ein Lorbeerblatt mit 3–4 Nelken und einem kleinen Baumwollsäckchen.
  • Häng das Säckchen in den Vorratsschrank, statt nur ein Blatt ins Glas zu legen.
  • Wechsele das Säckchen nach 2–3 Monaten — und rieche: Es sollte deutlich duften.

Das wirkt wie ein natürlicher Alarm — für Motten unangenehm, für Dich meist aromatisch.

By the way: Bei feuchten Sommern in Deutschland können Motten aktiver werden — also öfter kontrollieren.

Kurze Checkliste vor dem Schlafengehen

  • Neue Vorräte kurz einfrieren.
  • In Glas/Metall umfüllen.
  • Lorbeerblatt oder Säckchen hinzufügen.
  • Schrank sauber halten, Risse abdichten.

Ich habe mit diesem einfachen Mittel Zeit, Nerven und ein paar Euro gespart — und das eklige Gefühl, dass in meinem Mehl etwas krabbelt, ist deutlich seltener.

Probier es aus und kommentiere unten: Hast Du Lorbeerblätter schon benutzt? Welche Methode hat bei Dir am besten funktioniert?