Handwerker warnen: Diese 3 Fehler beim Heizen kosten Sie Hunderte Euro

Handwerker warnen: Diese 3 Fehler beim Heizen kosten Sie Hunderte Euro
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Deine Heizkosten schießen wieder in die Höhe, obwohl du kaum mehr wärmer geworden bist? Das ist kein Zufall — drei einfache Fehler sorgen häufig für horrende Rechnungen. Lies das jetzt, bevor die nächste Abrechnung kommt: Ich habe diese Fälle in Kundenwohnungen gesehen und die Einsparungen waren jedes Mal spürbar.

Fehler 1: Thermostat falsch benutzt — der Klassiker

Viele drehen das Thermostat überall auf „5“ und erwarten sofortige Wärme. Das führt zu langen Laufzeiten der Heizung und unnötigem Gas- oder Stromverbrauch.

Ich bemerkte bei Kunden oft folgende Muster:

  • Thermostat dauerhaft auf max statt konstant temperiert.
  • Räume nur kurz aufheizen, dann komplett aus — das kostet mehr als dauerhaftes, moderates Heizen.
  • Temperatur runterdrehen und Fenster kippen — die Heizung läuft trotzdem weiter.

Was du stattdessen tun solltest

Stell dir die Heizung wie eine Kaffeemaschine vor: zu heiß aufgesetzt, und alles läuft über. Ein Grad weniger spart ungefähr ca. 5–6% Energie — das summiert sich.

  • Solltemperatur wählen und programmieren (z. B. 20 °C Wohnzimmer, 17 °C Schlafzimmer).
  • Keine Komplett-Abschaltung tagsüber, wenn du nur kurz weg bist.
  • Fenster auf — Heizung runterdrehen oder auf Frostschutzmodus.

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Fehler 2: Heizkörper blockiert oder entlüftet nicht — unsichtbare Verluste

Ein Heizkörper, der nur lauwarm ist, arbeitet länger und ineffizienter. In meiner Praxis war das Entlüften oft die schnellste Lösung.

  • Luft im System reduziert die Wärmeabgabe drastisch.
  • Möbel oder lange Vorhänge vor dem Heizkörper wirken wie eine Isolierwand.
  • Beschichtete oder staubige Heizkörper geben Wärme schlechter ab.

Schneller Life-Hack: Heizkörper entlüften (in 5 Minuten)

Entlüfte jetzt deine Heizkörper — das spart spürbar. Du brauchst nur einen Entlüftungsschlüssel (gibt’s bei Bauhaus oder Hornbach, ~2–5 €), ein Tuch und eine kleine Schale.

  • Heizung ausschalten und abkühlen lassen.
  • Schlüssel an das Entlüftungsventil am Heizkörper ansetzen.
  • Langsam öffnen: Zischgeräusch = Luft. Wenn Wasser kommt, sofort schließen.
  • Heizung wieder einschalten und prüfen, ob der Heizkörper gleichmäßig warm wird.

Fehler 3: Alte Einstellungen, keine Wartung — technische Zeitbombe

Viele Heizungsanlagen laufen mit veralteten Einstellungen oder verschmutzten Brennern. Das sieht man nicht — bis die Rechnung kommt.

In meiner Arbeit habe ich Systeme gesehen, die ohne Wartung 10–20% ineffizienter liefen.

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  • Keine jährliche Wartung vom Fachbetrieb = höherer Verbrauch und Ausfallrisiko.
  • Falsche Heizkurve bei Gasthermen: zu hohe Vorlauftemperaturen verbrauchen unnötig Gas.
  • Smart-Thermostate nicht genutzt oder falsch programmiert.

Was konkret zu tun ist

  • Termin zur Heizungswartung vereinbaren (Vermieter oder Fachbetrieb; Kosten in DE meist zwischen 80–200 €).
  • Heizkurve prüfen lassen — oft reicht eine Anpassung, um deutlich zu sparen.
  • Bei älteren Anlagen über Förderprogramme informieren (KfW, BAFA) — häufig Zuschüsse für Austausch oder Optimierung.

Sofort-Maßnahmen, die wirklich helfen

Kein Geld für große Investitionen? Diese fünf Maßnahmen kannst du sofort umsetzen:

  • Thermostate korrekt programmieren (Wochenplan).
  • Heizkörper entlüften (siehe Anleitung oben).
  • Vorhänge hoch oder Heizkörper frei halten.
  • Reflexionsfolie hinter dem Heizkörper anbringen (Hornbach/Bauhaus, ~5–10 €) — reflektiert Wärme zurück in den Raum.
  • Fensterdichtung prüfen und Zugluft mit Dichtungsband stoppen (einmalig ~5–15 €).

Konkreter Schritt-für-Schritt-Plan für die nächste Stunde

  • Minute 0–5: Raumtemperatur messen (ein günstiges Thermometer für ~5 €).
  • Minute 5–15: Heizkörper entlüften (einfacher Check aller Zimmer).
  • Minute 15–30: Thermostat-Programme für Tag/Nacht einstellen.
  • Minute 30–60: Zugquellen prüfen und mit Band abdichten; Vorhänge anpassen.

Diese kleine Routine wiederholst du einmal im Monat — das senkt die Kosten ohne großen Aufwand.

Übrigens: In Deutschland kannst du viele dieser Produkte günstig bei lokalen Baumärkten wie Bauhaus, Obi oder Hornbach bekommen — das zahlt sich meist nach einem Heizzyklus schon aus.

Zum Schluss: Kleine Veränderungen summieren sich schnell. Ich sah Mieter, die nach diesen Maßnahmen ihre Heizkosten deutlich senken konnten — ohne frieren zu müssen.

Welche Heiz-Fehler hast du schon entdeckt oder beseitigt? Schreib kurz, was bei dir am besten funktioniert hat — ich bin gespannt auf deine Erfahrung.